Die Gebäude von morgen nach innovativen Nutzungsmöglichkeiten und neuen Interaktionen zu gestalten, erfordert die Nutzung akademischer Forschung. Da wir an die Kraft der Zusammenarbeit und an die Offenheit der Ideen glauben, teilen wir hier mit Ihnen die von unseren Experten geleiteten Forschungsarbeiten.

zur Titelzeile!

Der Kampf um die Plätze!

Wie setzt sich die Organisationshierarchie in der Hierarchie der Büroräume im Unternehmen fort?

Delphine Minchella

Delphine Minchella

Teacher-Researcher in Management

Doctorate in Strategic Management

EM Normandie – Laboratoire Métis

Expert - Sébastien Bourdin

Sébastien Bourdin

Professor für Wirtschaftsgeografie an der EM Normandie 

Neue Management- und Organisationsformen: Innovation oder Modeerscheinung?

Seit den 2010er Jahren beschäftigen sich Unternehmen aktiv mit neuen Management- und Organisationsformen (NMMO): Holakratie, agile Unternehmen, liberalisierte Unternehmen oder auch "Opal"... all diese Etiketten sind in Mode gekommen, leiden aber oft an unklaren Definitionen und verwirren die Akteure eher, als dass sie ihnen helfen, die aktuellen organisatorischen Herausforderungen zu bewältigen. Das hindert sie jedoch nicht daran, einen großen Hype auszulösen, der die Frage aufwirft, ob wir es hier mit echten Innovationen oder nur mit Modeerscheinungen zu tun haben.

Expertin - Suzy Canivenc

Suzy Canivenc

Doctor from Rennes 2 University

Teacher-researcher in communication and management

Associate researcher at Mines Paris-Tech-Futures of Industry and Labor Chair

Digitale und pflanzliche Konvergenz für ein neues Stadtmodell

Arnaud Pagès ist Journalist. Er interessiert sich für Umweltprobleme im weitesten Sinne, mit besonderem Augenmerk auf die städtische Dimension. Hier stellt er sein neues Buch Villes de demain (Städte von morgen), Michel Lafon, 2022, vor.

Expert - Arnaud Pagès

Arnaud Pagès

Freier Chefredakteur bei L'ADN
Autor des Buches "Villes de Demain" - Michel Lafon

Wie kann die Umweltleistung durch die eigenen Mitarbeiter verbessert werden?

Zwar wird anerkannt, dass Unternehmen auf ihrer Ebene eine Rolle bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung spielen müssen, doch hat die Forschung gezeigt, dass es nicht ausreicht, organisatorische Praktiken einzuführen, um die Mitarbeiter zu motivieren, sich für eine umweltfreundlichere Arbeitsumgebung einzusetzen.

Expert - Virginie Francoeur

Virginie Francoeur

Professorin für organisatorischen Wandel, Fachbereich Mathematik und Wirtschaftsingenieurwesen an der Polytechnique Montréal

Für ein durchdachtes BIM

Das BIM, was für „Building Information Model/Modeling/Management“ steht, wird immer häufiger eingesetzt. Diese Arbeitsmethode stützt sich auf eine digitale Darstellung des Gebäudes, bestehend aus einem oder mehreren 3D-Modellen, in denen zahlreiche Daten eingefügt sind und die von hunderten Tabellenkalkulationen und weiteren Dokumenten begleitet werden. Wenn man dann den kollaborativen Aspekt dieses Prozesses hinzunimmt, der die Interaktion zwischen einer stets zunehmenden Vielzahl von Beteiligten organisiert, kann das Projekt schnell zu einem heillosen Durcheinander werden.

Sarah Meslem

BIM & F&E-Koordinator

Die Arbeitsumgebung überdenken: Das 3P-Konzept

In einer Welt, die sich abrupt verändert, scheint die Utopie nahezuliegen, dass die Entwicklung der Arbeitsumgebungen und das 3P-Konzept (People, Planet, Profit) einen geeigneten Überlegungsrahmen darstellen könnten. People (Menschen) befasst sich mit der menschlichen Entwicklung: Werte, Lebensbedingungen, Bildung oder Auswirkungen auf die Gemeinschaften. Planet misst die Auswirkungen von Aktivitäten auf die natürlichen Ressourcen, die Umweltverschmutzung und die biologische Vielfalt. Profit umfasst Begriffe wie Wertschöpfung und Gewinn.

Marc Bertier

Marc Bertier

Workplace Strategist

+33 52 65 25 99

mbertier@kardham.com

Die Stadt reparieren

Eine offensichtliche Feststellung stellt sich in den Vordergrund: Die Umgestaltung der Stadt muss sich um die ökologischen Herausforderungen drehen. Erinnern wir uns daran, dass die Wende jetzt kommen muss, mit Zielen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks, zu denen alle Produzenten in der Stadt beitragen müssen. Und wir alle sind auf unserer individuellen Ebene Mitwirkende. Die Stadt muss von allen und für alle gestaltet werden, in einer Logik der Gemeinsamkeit, während die Gegensätzlichkeiten unter den verschiedenen Interessengruppen oft noch stark sind.

Sylvain Grisot

Sylvain Grisot

Urban planner
Founder of dixit.net